Bildungsangebote für Familien

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Ideologien der Ungleichwertigkeit – Zur Wirkmächtigkeit gruppenbezogener Vorstellungen im eigenen (Berufs-)Handeln

Im Rahmen des mehrtägigen Seminars werden Strukturen, Ideologien und Kontinuitäten der Ungleichwertigkeit an beispielhaften Erfahrungen und Fällen der Teilnehmer*innen erarbeitet, hinterfragt und diskutiert.
Ziel des Seminars ist die Sensibilisierung für gegenwärtige Formen der Entrechtung, medialen Abwertung und alltäglichen Diskriminierung von gesellschaftlichen Gruppen. Ausgangspunkt der gemeinsamen Betrachtungen stellen hierbei Forschungsergebnisse zur sogenannten „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ dar. Im Seminar werden teilnehmer*innenorientiert unterschiedliche Diskriminierungsformen und Ungleichwertigkeitsideologien, die in der heutigen Gesellschaft weit verbreitet und für soziale bzw. pädagogische Arbeitsfelder relevant sind, betrachtet und analysiert (beispielsweise Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie, Abwertung von Obdachlosen oder Langzeitarbeitslosen, Islamophobie, Sexismus, etc.). Von diesem kritischen Blick auf den gesellschaftlichen Umgang mit und die mediale Darstellung von sozial benachteiligten Menschen(-gruppen) ausgehend, wird der gemeinsame Fokus schließlich auf das individuell-berufliche Handeln im je eigenen Arbeitsfeld gerichtet. Durch gruppendynamische und dialogische Arbeitsmethoden, Referenten-Inputs sowie ausgedehnte Reflexionsphasen soll sich im Seminarverlauf eine ermutigende Selbstsicherheit für angemessene (Re-)Aktionen im beruflichen Alltag herausbilden und fortentwickeln.
Die im Seminar erprobten Methoden und Zugänge eignen sich insbesondere auch für die Anwendung in der (außer-)schulischen Bildungsarbeit sowie für die Sensibilisierung (multiprofessioneller) Teams in sozialen Einrichtungen, da sie sehr anschaulich und direkt an die konkreten Lebenswelten und die alltäglichen Erfahrungen von Jugendlichen und Erwachsenen anknüpfen. Ein Exkursionstag zur praktisch-anschaulichen Vertiefung einzelner Formen „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ ins nahegelegene Dresden rundet das Seminar ab.
Der Bildungsurlaub findet in einem vollständig modernisierten Tagungshaus inmitten der liebevoll restaurierten Meißner Altstadt statt. Alle Teilnehmer*innen sind in Einzelzimmern mit eigenem Bad untergebracht; dabei bietet das zum Tagungshaus umgebaute Altstadtkloster herrliche Blicke über Meißen und das wunderschöne Elbtal. Die An- und Abreise erfolgt selbstorganisiert und auf eigene Kosten.

Leistungen:

  • 7 Übernachtungen in Einzelzimmern (mit eigenem Bad/WC)
  • Vollpension (3 Mahlzeiten pro Tag in abwechslungsreicher Buffetform)
  • Bettwäsche
  • Handtücher
  • Seminarprogramm- und materialien
  • Tagesexkursion (nach Dresden)
  • Teilnahmebescheinigung


–Freistellungsantrag beim Arbeitgeber auf Anfrage auch für einige andere Bundesländer möglich–

(Diese Bildungsveranstaltung ist dem Themenbereich „Angebote für Erzieher*innen“ zugeordnet)


K11/19

Freie Plätze verfügbar!

Freistellung nach AWbG möglich (NRW)

Zielgruppe:
Erwachsene
Erzieher*innen
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
19.05.2019 – 26.05.2019
Start: 16:00 Uhr
Ende: 14:00 Uhr
Ort:
Meißen, Sachsen (Tagungshaus Klosterhof)
Leitung:
Manuel Becker
Kosten:
Erwachsene (ab 16 J.): € 545,-
Information:
Manuel Becker
PEV – Progressiver Eltern- und Erzieherverband NW e. V.